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Die Scheidungsimmobilie: Was passiert mit Ihrer Immobilie bei einer Scheidung?

Scheidungs

Marmor, Stein und Eisen bricht – so manch eine Ehe leider auch. Für die Beteiligten hat dies dann finanzielle und private Konsequenzen. Denn nicht nur die Scheidung an sich stellt in dieser schweren Zeit eine große Belastung dar. Auch taucht die Frage auf, was nun mit der gemeinsamen Immobilie passiert.

Wir zeigen Ihnen hier die Möglichkeiten auf, die Sie im Umgang mit Ihrer Immobilie haben, damit Sie eine gemeinsame und gute Lösung zu finden.

Die Zugewinngemeinschaft ist die juristische Form, für die sich die meisten Ehepaare bei der Eheschließung entscheiden. Somit gehört während der Ehe angeschafftes Eigentum wie Immobilien, Kunstwerke und auch Schulden gleichermaßen beiden Partnern. Im Falle einer Scheidung wird dann ein finanzieller Ausgleich für während der Ehe erworbene Vermögensgüter durchgeführt.

Da sich viele Güter nicht einfach in der Mitte durchtrennen lassen, verläuft solch eine Trennung nicht immer wie im Lehrbuch. Insbesondere bei der Entscheidung, wie es mit der gemeinsamen Immobilie weitergeht, tauchen viele Emotionen auf, wodurch für beide Seiten viele Belastungen und auch Konfliktpotenzial entstehen können.

UNSER TIPP: Ihr Ziel sollte sein, eine friedliche Abmachung zu erreichen. Dies kann Ihnen viele Streitereien und auch finanzielle Tiefschläge ersparen.

Die Eigentumsübertragung: Ein Partner bleibt wohnen

Wenn Sie oder Ihr Ehepartner weiterhin im gemeinsamen Haus wohnen bleiben möchten, können Sie über die Option der Übertragung des Immobilieneigentums nachdenken. Zu beachten ist hierbei, dass der Partner nach dem Marktwert des Objekts und dem beurkundeten Eigentumsanteil ausgezahlt werden muss. Auch sollten Sie Ihre Bank frühzeitig in die Eigentumsübertragung involvieren, da sie auch die laufenden Kreditbelastungen übernehmen und nur Ihre Bank den Ehepartner, welcher sein Eigentum an der Immobilie aufgibt, aus seiner Mithaftung am Kredit entlassen kann.

Weiterhin kommen Kosten auf Sie zu, wie z.B. die Grunderwerbssteuer, welche in Niedersachen 5,0% beträgt (Stand 2021). Diese können Sie aber ganz leicht umgehen.

UNSER TIPP: Machen Sie sich frühzeitig Gedanken, ob ein Partner die Immobilie übernehmen möchte. Wenn die Übertragung noch während der Trennungsphase geschieht, fällt die Grunderwerbssteuer weg uns Sie sparen Kosten.

Die Schenkung: Die Kinder übernehmen die Immobilie

Eine weitere Möglichkeit der Auflösung ist die Übertragung der Immobilie auf ein aus der Ehe hervorgegangenes Kind. Ist das Kind jedoch minderjährig, muss das Vormundschaftsgericht der Übertragung zustimmen. Auch ist es möglich, dass unter Einwilligung des Vormundschaftsgerichts und des anderen Ehepartners nur ein Elternteil seinen Eigentumsanteil dem Kind schenkt.

UNSER TIPP: Auch wenn Ihre Absichten bei einer Schenkung nicht negativ sind, sollten Sie beachten, dass dies eine Belastung für Ihr Kind darstellen kann. Neben den Unterhaltungskosten und der Grundsteuer, für welche Ihr Kind aufkommen muss, übernimmt es auch sämtliche Eigentümerpflichten.

Die Realteilung: Die Immobilie wird geteilt

Bei dieser Option bleiben beide Seiten unter der Voraussetzung, dass die Immobilie bereits aus mehreren Einheiten besteht oder dafür geeignet ist, in zwei komplett getrennte Wohneinheiten geändert zu werden, in der Immobilie wohnen. Rechtlich wird durch eine notarielle Teilungserklärung im Grundbuch festgehalten, dass jeder das alleinige Eigentum an bestimmten Teilen der Immobilie erhält.

UNSER TIPP: Wie Sie sich vorstellen können, ist nicht jede Immobilie für eine Realteilung geeignet. Denken Sie daher gut über die Kosten und den Aufwand nach, die bei einem Umbau auf Sie zukommen.

Die Teilungsversteigerung: Es wird keine Lösung gefunden

Können sich beide Ehepartner nicht einigen, besteht die Möglichkeit einer Teilungsversteigerung nach der Scheidung. In diesem Fall wird die Immobilie öffentlich versteigert. Aber Achtung: Wenn Sie die Immobilie nicht selber verkaufen, sondern versteigern lassen, fällt der erwirtschaftete Erlös meist geringer aus. Daher sollte dies der allerletzte Ausweg mit dem Umgang Ihrer Scheidungsimmobilie sein. Unabhängig von der Größe des Eigentumsanteils kann der Antrag für die Teilungsversteigerung von jedem der Ehepartner erfolgen.

UNSER TIPP: Innerhalb von zwei Wochen können Sie gegen den Antrag der Versteigerung Einspruch erheben, indem Sie z.B. aufzeigen, dass sich die Lebensverhältnisse der gemeinsamen Kinder erheblich zum Nachteil verändern würden. Sieht das Gericht Ihren Einwand als zulässig, kann das Verfahren für ein halbes Jahr eingestellt werden. Auch hier gilt: Versuchen Sie sich zu einigen, damit es zu keiner Teilungsversteigerung kommt.

Die Vermietung: Die Immobilie bleibt weiterhin in Ihrem Besitz

Die Hausvermietung bietet sich aus wirtschaftlichen Gründen dann an, wenn einer der Ehepartner das Haus nicht allein halten könnte, Schulden weiterhin bestehen bleiben, der Verkauf mit Verlusten verbunden ist oder die Immobilie als Vermögensabsicherung im Alter dienen soll. Das geschiedene Paar muss bei dieser Option gemeinsam als Vermieter auftreten und alle Aufgaben, die damit verbunden sind, wie z.B. der Kontakt zu den Mietern oder das Erstellen der Nebenkostenabrechnungen, gemeinsam erledigen.

UNSER TIPP: Ersparen Sie sich Zeit und etwaige Streitereien, indem Sie einen Experten mit der Vermietung Ihrer Immobilie beauftragen. Ein Immobilienmakler wird die Interessen beider Ehepartner berücksichtigen, den idealen Mietpreis ermitteln, die Immobilie optimal vermarkten und Ihnen bei der Auswahl der Mieter helfen.

Der Verkauf: Die endgültige Trennung von Ihrer Immobilie

Die Entscheidung, das gemeinsame Haus oder die Wohnung bei einem Scheidungsfall zu verkaufen, wird häufig getroffen. Nach Ende des sogenannten Trennungsjahres ist jeder Ehepartner berechtigt, den Verkauf der gemeinsamen Immobilie zu verlangen. Die Zustimmung des Ex-Partners lässt sich dabei sogar einklagen.

Damit es erst gar nicht zu so einer Situation kommt, sollten Sie versuchen, den Verkauf gemeinsam zu planen und durchzuführen. Kontaktieren Sie einen objektiven Experten, welcher einen enormen Beitrag zum erfolgreichen und reibungslosen Verkauf Ihrer Immobilie leisten kann, damit Sie Konflikte umgehen! Wir begleiten Sie sehr gerne auf Ihrem Weg und übernehmen die Ermittlung des Kaufpreises, setzen Ihre Immobilie durch unsere individuellen Vermarktungsstrategien perfekt in Szene, führen Besichtigungstermine mit potenziellen Käufern durch, führen die Vertragsverhandlungen mit dem Käufer in Ihrem Sinne und begleiten Sie selbstverständlich auch zu Ihrem Notartermin. Dadurch können Sie sich mit freiem Kopf auf Ihre Scheidung konzentrieren und dazu noch einen optimalen Verkaufspreis erzielen.

UNSER TIPP: Der Immobilienmakler – ein objektiver und kompetenter Partner, der sie gerne beim Verkauf Ihres Hauses begleitet!

Wir stehen Ihnen selbstverständlich für all Ihre Fragen zur Verfügung. Unsere Kunden beraten wir mit großer Sorgfalt und gehen auf ihre individuellen Wünsche ein. Gemeinsam möchten wir das beste Resultat für Sie erreichen!

Ihr Ansprechpartner

Dipl. Kfm. Harry Kiel Geschäftsleitung

Tel: 05401 365 174 16
Mobil: 01732134011 kiel@appelhansimmobilien.de

KIELklein1

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