Marktpreis, Angebotspreis und Verkaufspreis: Wo liegt der Unterschied?

Marktpreis, Angebotspreis und Verkaufspreis: Wo liegt der Unterschied?

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Wenn Sie sich als Eigentümer für den Verkauf Ihrer Immobilie entscheiden, ist die wichtigste Frage, welches der richtige Preis ist. Wenn Sie im Internet recherchieren, werden Sie über folgende Begriffe Marktpreis, Angebotspreis und Verkaufspreis stolpern. Doch was ist genau der Unterschied?

Der Marktpreis

Der Marktpreis, auch Marktwert genannt, bezeichnet den Preis, der durchschnittlich zu einem gewissen Zeitpunkt für eine Immobilie in einer bestimmten Lage und mit diesen spezifischen Eigenschaften gezahlt wird. Hierbei sind Faktoren, die den Marktpreis beeinflussen, die Lage, der Zustand und die Ausstattung des Objektes. Hinzu kommt ebenfalls das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Ein Immobilienmakler kann mithilfe von Bewertungsverfahren den richtigen Marktpreis ermitteln.

Der Angebotspreis

Der Preis, für welchen Sie Ihre Immobilie einem Interessenten anbieten, wird Angebotspreis genannt. Für Sie ist es vorteilhaft, wenn Sie den professionell ermittelten Marktpreis durch den Immobilienmakler als Angebotspreis übernehmen. Dadurch müssen Sie sich später bei den Preisverhandlungen nicht für Ihren gewählten Preis rechtfertigen. Den Angebotspreis etwas höher zu setzen, kann für Sie als Strategie riskant werden, da durch hohe Angebotspreise potenzielle Interessenten abgeschreckt werden und sich somit die Vermarktungsdauer der Immobilie verlängert.

Der Verkaufspreis

Wenn Sie sich für ein Angebotspreis entschieden haben, bedeutet dies nicht, dass Sie diese Summe am Ende für Ihre Immobilie bekommen werden. Viele Interessenten versuchen nämlich, bei den Preisverhandlungen zu handeln. Für Sie kann es also vorteilhaft werden, wenn Sie bei diesem Prozess von einem Profi-Makler unterstützt werden, da Sie sonst einen geringeren Verkaufspreis erzielen können. Wenn die Vermarktung Ihrer Immobilie professionell angegangen wird und diese bei den Interessenten beliebt ist, kann ein höherer Verkaufspreis erzielt werden!

Mit einem Experten an Ihrer Seite finden Sie also nicht nur den richtigen Markt- und Angebotspreis, sondern können mit der richtigen Preisstrategie auch einen für Sie optimalen Verkaufspreis erzielen.

Sie haben sich für den Verkauf Ihrer Immobilie entschlossen? Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich! Wir beraten Sie gerne.

Die Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie

Die Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie

Inhalt

Wenn Sie sich für den Kauf einer Immobilie interessieren, sollten Sie sich im Klaren sein, dass neben dem eigentlichen Kaufpreis, den es zu zahlen gilt, auch weitere Kosten anfallen, welche bei der Finanzierung der Immobilie unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Zu diesen Kaufnebenkosten zählen vor allem die Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie Maklergebühren, falls Sie das Objekt durch einen Immobilienmakler gekauft haben.

Grunderwerbssteuer

Die Höhe dieser Grunderwerbssteuer ist in jedem Bundesland unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen beträgt die Steuer 6,5% des Kaufpreises, in Niedersachsen hingegen 5%. Nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages erhält das Finanzamt eine Abschrift des Vertrages und erstell daraufhin seinen Steuerbescheid. Wenn Sie die Grunderwerbssteuer möglichst zügig zahlen, kann der Notar die Umschreibung des Eigentums zügig durchführen, da nur nach Überweisung der Steuer die Quittung, die sogenannte „Unbedenklichkeitsbescheinigung“, ausgestellt wird. Auch beim Erwerb eines Erbpachtgrundstücks muss die Grunderwerbssteuer bezahlt werden, auch wenn es nicht erworben, sondern lediglich gepachtet wird. Ebenfalls fällt die Grunderwerbssteuer auch beim Kauf einer Eigentumswohnung an, da der Käufer Miteigentumsanteile am Grundstück, auf dem das Gebäude steht, erwirbt.

Notar- und Grundbuchamtskosten

Die Immobilienkaufverträge bedürfen der notariellen Beurkundung. Der Käufer darf wählen, zu welchem Notar die Parteien gehen, da diese auch die anfallenden Kosten trägt. Diese betragen 2% des beurkundeten Kaufpreises. Notare rechnen nach ihrer Gebührentabelle ab, wobei die Höhe der Gebühr vom Kaufpreis abhängig ist. Auch das Grundbuchamt wird neben dem Notar tätig, wenn eine Eigentumsumschreibung anliegt. Eintragungen und Löschungen werden vom Grundbuchbeamten vorgenommen und in Rechnung gestellt.

Maklerprovision bei Vermittlung über einen Immobilienmakler

Wird das Kaufobjekt über einen Immobilienmakler vermittelt, fällt die Maklercourtage an, die etwa 3% bis 6% des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer beträgt. Seit dem 23.12.2020 sind die neuen Regelungen für die Verteilung der Maklercourtage beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in Kraft. Dieses neue Gesetz sieht vor, dass die Provision von Verkäufer und Käufer zu gleichen Teilen bezahlt wird. Ziel des Gesetzes ist es, private Käufer von Wohnimmobilien zu entlasten. Die Provisionsteilung ist mit beiden Parteien, also Verkäufer und Käufer, schriftlich zu fixieren.

Sie haben weitere Fragen zu den Kaufnebenkosten? Kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich. Wir beraten Sie gerne!